TeMeL

Foto von TeMeLGespräch mit TeMeL (alias Thekla Barck), seit 2013 Illustratorin und Comic-Zeichnerin. Das Interview entstand 2014.

TeMeL lebt in Köln. Schon während der Schulzeit zeichnete sie eigene Comic-Geschichten, übernahm kleinere Illustrationsaufträge und eignete sich verschiedene Arbeitstechniken an. Im anschließenden Mediendesignstudium konnte sie diese Kenntnisse erweitern und vertiefen. Anfang 2013 machte sie sich dann nach der Veröffentlichung ihres ersten Comic-Albums „Wohlstand“ selbstständig. Veröffentlichungen: „Wohlstand“ (Epsilon, 2013), Anders (Horror-Anthologie, Kwimbi, 2013).  Aktuelles Projekt: Web-Comic „Spektral-Lichter. Graphic Novel Kurzgeschichten“ (seit 2014).

(C) TeMeL

Schon 2012 bin ich auf „Wohlstand“ gestoßen, als beim damaligen Comic-Salon einige Seiten daraus ausgestellt waren.   Hattest du damals schon einen Verlag für das Projekt gefunden?
Die Publikation hat sich tatsächlich 2012 auf dem Comic-Salon ergeben, damals habe ich dort mit Mark Fischer vom Epsilon-Verlag gesprochen, der ziemlich schnell reagiert hat, und dann ging alles Weitere auch relativ schnell. Das Skript selbst ist unverändert geblieben, ich konnte mich also bei der Arbeit weiter nach meinem selbst entworfenen „Drehbuch“ für die Story richten, lediglich den Titel hat der Verlag geändert – mein Arbeitstitel lautete „Heim unter“. Im Dezember 2012 war ich dann mit den Comic-Seiten fertig, und im Februar 2013 ist „Wohlstand“ erschienen.

Bild aus TeMeLs Comic "Wohlstand"

Ausschnitt aus „Wohlstand“, Epsilon Verlag 2013, (C) TeMeL

Wie bist du auf die Idee gekommen? Kannst du kurz etwas zum Entstehungsprozess sagen?
Zunächst einmal hatte ich eine Grundidee, bei der es erst mal ganz vage um einen totalen Überwachungsstaat ging, der den „Wert“ seiner Bürgerinnen und Bürger nach der Nützlichkeit für den Arbeitsmarkt beurteilt. Dann habe ich diese Idee weiter gesponnen – ich habe mich gefragt: wer könnte der Held oder die Heldin sein, und was will ich eigentlich überhaupt erzählen?
Ich habe mir ein Individualschicksal ausgedacht und vor diesem Hintergrund die Details der „Wohlstand-Welt“ entworfen – wie sieht es da überhaupt aus, wo meine Heldin lebt? Schließlich habe ich eine Art Drehbuch für meine Geschichte geschrieben, die ich zunächst übrigens als Kurzgeschichte geplant hatte, aber je länger sie wurde in meinem Kopf, desto mehr Bilder kamen auch dazu. Und als das „Drehbuch“ dann fertig war, ging es ans Zeichnen – das war dann sogar der einfachste Teil des Ganzen, einfach abarbeiten sozusagen.

Das heißt, du hattest zuerst die Story im Kopf, und die Bilder kamen später?
Zuerst war da die Geschichte, ja, aber sie war fast sofort mit Bildern verknüpft vor meinem inneren Auge. Nur sind die Bilder nicht 1:1 erhalten geblieben im Verhältnis zur ursprünglichen Idee: Ursprünglich hatte ich die Szenerie viel futuristischer, irgendwie „spaciger“ im Kopf, habe dann aber entschieden, sie näher an unserer Welt zu gestalten – auch damit die Leser nicht denken, das ist eine Geschichte, die ist weit weg von unserer heutigen Welt und Zeit.

Ausschnitt aus TeMeL Wohlstand

Ausschnitt aus „Wohlstand“, Epsilon Verlag 2013, (C) TeMeL

Wie hast du dich dann motiviert, durchzuhalten?
Ich bin, glaube ich, generell ein eher selbstdisziplinierter Mensch, also habe ich das Arbeiten an „Wohlstand“ über einen längeren Zeitraum hinweg nicht als Problem empfunden. Ich hatte ja, wie oben beschrieben, mein „Drehbuch“, das ich dann zeichnerisch abgearbeitet habe. Da gab es dann Szenen, die ich eben machen musste, weil sie dazu gehörten, auch wenn ich das Zeichnen dieser Szenen nicht so spannend fand. Aber als Ausgleich dafür warteten dann ja auch Szenen auf mich, bei denen ich mich schon im Voraus gefreut habe, sie zu zeichnen!
Ärgerlich ist es, wenn Seiten einfach nicht gelingen wollen – aber so etwas habe ich glücklicherweise in der Regel nur mal einen Tag lang, und meistens geht’s dann  am nächsten Tag wieder besser voran!
Nachdem sich ein Verlag gefunden hatte, hat mich natürlich auch das Wissen, dass das Werk bald veröffentlicht wird, motiviert, ich konnte mir sagen: jetzt sind’s noch 23 Seiten, bis es publiziert wird… und jetzt noch 21… und so weiter.
Und noch ganz konkret zu meiner Arbeitssituation: Häufig lasse ich beim Arbeiten Musik, Hörbücher oder Filme im Hintergrund laufen, z.B. beim Tuschen, denn dieser Vorgang ist zwar schön, aber teilweise natürlich auch etwas langweilig, weil man nur vorgezeichnete Linien nachzieht. Da sorgt etwas akustische Abwechslung dafür, dass das Ganze leichter von der Hand geht!

Ich möchte auch noch einmal auf die Technik, das Handwerkszeug kommen: Ich habe gelesen, dass du auf A3-Blätter gezeichnet und getuscht hast – wie hast du diese Blätter dann verkleinert und digitalisiert?
Ja, das mit den A3-Blättern stimmt. Zuerst habe ich alles mit der Hand vorgezeichnet, und habe die Vorzeichnungen dann mit Tusche auf Aquarellpapier übertragen. Auf diesen Tuschezeichnungen habe ich dann auch direkt von Hand koloriert – das Verfahren nennt sich „Couleur directe“, und ist etwas riskant, denn wenn einem dabei ein Fehler unterläuft, müsste man die Seite natürlich noch einmal ganz neu tuschen. Eingescannt habe ich sie dann mit einem ganz normalen, handelsüblichen Scanner – ich besitze keinen A3-Scanner, das funktioniert auch problemlos mit einem A4-Scanner und Photoshop. Man scannt 2 Bildhälften ein und lässt sie anschließend vom Computer zusammenrechnen. Auch das Titelbild ist auf diese Weise gescannt worden.
Bis zum Scannen arbeite ich also auf ganz traditionelle Art und Weise von Hand. Die Sprechblasen und den Text habe ich danach am Rechner eingefügt, und die Bilder auch einer digitalen Nachbearbeitung unterzogen – Staub und Kratzer entfernt, die Ränder schön gemacht etc..

Den Text hast du auch am PC eingefügt?
Ja, meine Handschrift zu entziffern, wäre jetzt nicht so ein Vergnügen für die Leser geworden, glaub ich – da hat mir mein Verleger einen Schriftfont zukommen lassen, der meiner Meinung nach auch gleich super gepasst hat.
Fonts käuflich zu erwerben, kann ich auch jedem nur empfehlen, die Schriften sind z.T. deutlich professioneller und schöner als Freeware, und die Kosten liegen oft bloß im zweistelligen Bereich. Außerdem unterstützt man damit andere Künstler, die häufig hinter der Entwicklung einer solchen Schriftart stehen.
Und nachdem dann alles zusammengefügt und „geglättet“ war, habe ich das Ganze an den Verleger geschickt, bis auf ein paar Probedrucke vorher habe ich das fertige Comic also gar nicht in Papierform gesehen, bis dann das Paket mit den fertigen Eigen-Exemplaren bei mir zu Hause ankam…!

Cover von Wohlstand

Coverillustration von „Wohlstand“, Epsilon Verlag 2013, (C) TeMeL

Du hast grafische Literatur für dich als Medium entdeckt, Gesellschaftskritik zu betreiben – wie ist es dazu gekommen?
Ich würde sagen, latentes politisches Interesse war schon immer vorhanden. Mein damaliger Freund und jetziger Ehemann dagegen war da schon aktiver, und das hat mich dazu gebracht, das auch ein bisschen mehr in meine zeichnerischen Projekte einfließen zu lassen. Ein bisschen war also der Zufall im Spiel – aber das ist auch ein Reifeprozess, denke ich: Irgendwann fängt man mit dem Zeichnen an, meistens ja schon als Kind, und wenn man dabeibleibt, trifft man später dann bewusster seine Wahl, fängt an zu überlegen: was will ich denn überhaupt zeichnen und erzählen?
Das hängt auch von den Ereignissen ab, die auf der Welt und um einen herum passieren.
Ich finde den Gedanken spannend, dass ich mit Zeichnen etwas bewegen kann, dass jemand anfängt, über Dinge nachzudenken, über die er oder sie vorher vielleicht noch nicht nachgedacht hatte.
Diese Nachhaltigkeit ist mir wichtig: Ich möchte, dass das, was ich mache, nicht einfach nach dem Lesen verpufft.

Comics – bzw. Graphic Novels – als kritisches Medium zu benutzen, ist aber relativ ungewöhnlich, oder?
Das ist in Deutschland relativ neu. In anderen Ländern ist das Bewusstsein schon eher gereift, dass Comic etwas Anspruchsvolles sein können, das braucht in Deutschland wohl noch ein paar Jahre. Aber es ist schon im Kommen, immer mehr Künstlerinnen und Künstler auch hierzulande nutzen mittlerweile Comics oder grafische Literatur im allgemeinen für „ernsthafte“ Stories.

Worin liegt denn die besondere Herausforderung, Graphic Novels als gesellschaftskritisches Instrument zu benutzen?
Die Herausforderung besteht darin, dass man seine Meinung so darlegt, dass sie verstanden wird, aber Freiraum auch für eigene Deutungen bleibt. Denn irgendeine Wertung durch den Künstler ist immer dabei, das lässt sich gar nicht vermeiden. Trotzdem sollte für die Leser eine Möglichkeit bleiben, sich eine eigene Meinung zu bilden. Dies zu erreichen, ist eine Gratwanderung, denn natürlich soll meine Meinung nicht zu „holzhammermäßig“ rüberkommen. Außerdem macht man sich durch die Darstellung seiner eigenen Meinung auch angreifbar, verletzlich, damit muss man als Künstler aber wohl leben.

Wie würdest du dich selbst heute bezeichnen – als Grafikerin, Zeichnerin, Malerin, Künstlerin…?
Als Illustratorin und Comiczeichnerin, Künstlerin passt auch, Hauptsache, es kommt rüber, dass ich mit Bildern und Geschichten arbeite.

Ausschnitt aus TeMeLs Webcomic

Ausschnitt aus TeMeLs aktuellem Webcomic „Spektral Lichter“, (C) TeMeL

Beschreibe doch bitte einmal kurz deinen Werdegang!
Bis Ende der Schulzeit war ich nur privat künstlerisch tätig – das lag zum Teil auch am schulischen Kunstunterricht, mein damaliger Kunstlehrer konnte mit Comics nicht so viel anfangen; aber trotzdem habe ich dann Mediendesign studiert. Gegen Ende des Studiums stand dann die Entscheidung an, ob ich Designerin werden möchte, aber ich habe schnell gemerkt, ich möchte einen Beruf, bei dem ich mehr zeichnen kann. Ich hatte schon in verschiedenen Anthologien veröffentlicht und mich deshalb dann nach meinem Abschluss entschlossen, selbständige Illustratorin zu werden, sicherlich ein Wagnis, aber das klappt ganz gut bis jetzt. „Wohlstand“ ist auch gegen Ende meines Studiums entstanden.
Ich bin eigentlich immer dem Motto gefolgt „Folge deinem eigenen Ziel, deinen eigenen Wünschen, sonst bereust du es später, und wenn es schiefgehen sollte, kannst du ja immer noch etwas anderes machen.“

Und seit wann zeichnest du?
Im Vergleich zu heutigen jugendlichen Zeichnern habe ich eher spät damit angefangen das Zeichnen ernsthaft zu betreiben: Mit 15, 16 habe ich mich zum ersten Mal an durchgehenden Geschichten versucht, und als ich so um die 20 war, wurden die Geschichten dann immer länger.
Ich hatte aber immer schon Spaß am Geschichtenerzählen, und auch Bilder dazu im Kopf, anfangs fehlte aber noch ein bisschen die Disziplin, längere Storys durchzuhalten.

Illustration von TeMeL

TeMeL im Selbstporträt, (C) TeMeL

Wie gut muss man denn überhaupt zeichnen können, um eine Karriere als Comickünstlerin anzustreben?
Das Zeichentalent macht nur 50% aus, um Comiczeichner zu werden, würde ich sagen! Es braucht noch andere Dinge, wenn man das wirklich professionell machen möchte: Disziplin und Durchhaltevermögen sind nötig und auch das Talent, ein Drehbuch zu schreiben, also eine schlüssige Handlung aufzubauen und Spannungsbögen zu konstruieren. Und wenn’s dann auf die Veröffentlichung ankommt, braucht man auch eine gewisse Bissfestigkeit und Hartnäckigkeit. Ein gewisses Marketingtalent kann auch nicht schaden: Nur ein paar tolle Zeichnungen zu präsentieren, reicht nicht. Man hilft dem Verlag bei der Entscheidung, wenn man der Zeichenmappe z.B. auch Ideen zur Vermarktung beilegt, den Spannungsbogen erläutert oder ähnliches.

Wer oder was hat dich bei deinem Werdegang beeinflusst? Gibt oder gab es Vorbilder?
Anfangs hatte ich eher zeichnerische Vorbilder: Enrico Marini z.B. mit „Raubtiere“ oder „Die Adler Roms“, er arbeitet so ähnlich wie ich, mit flüssigen Aquarellfarben. Auch der Zeichner Jean-Pierre Gibrat hat mich vor allem mit seinen Geschichten zum Thema „2. Weltkrieg“ sehr beeindruckt.
Je mehr ich dann längere eigene Geschichten entwickelt habe, desto mehr habe ich auch bei anderen Schriftstellern darauf geachtet, wie sie ihre Geschichten entwickeln. Ich mag Autoren, die überraschend schreiben, z.B. Haruki Murakami, aber auch Klassiker wie den „Wilhelm Tell“ von Friedrich Schiller finde ich spannend, wo die Figuren eine Entwicklung durchmachen, die aber plausibel erscheint, bei denen es also nicht so wirkt, als handeln sie jetzt nur so, weil der Autor das wollte.  Daneben schätze ich auch den schwarzen Humor von Roald Dahl sehr.
Erzählerisch gucke ich mir noch von anderen etwas ab, zeichnerisch habe ich mittlerweile einen eigenen Stil entwickelt, an dem ich aber immer weiter arbeite.

Ausschnitt aus TeMeLs Webcomic

Ausschnitt aus TeMeLs aktuellem Webcomic „Spektral Lichter“, (C) TeMeL

Was sind deine wichtigsten aktuellen Projekte?
Aktuell arbeite ich an einem größeren Projekt, das voraussichtlich 2015 erscheinen wird, im Moment halte ich aber noch geheim, worum es da geht!
Mein Web-Comic „Ich putz hier nur“, der seit 2011 lief,  habe ich mittlerweile beendet, im September 2014 startete ein neuer Web-Comic, mit anderem Zeichenstil, neuen Charakteren und in einem anderen Format, wodurch sich neue Möglichkeiten ergeben, das Stripformat fand ich jetzt, nach drei Jahren, dann nicht mehr so spannend. Die Kommunikation mit meinen Lesern ist mir dabei sehr wichtig: z.B. habe ich sie per Twitter gefragt, wie wichtig ihnen Sprechblasen sind, als ich mir darüber Gedanken gemacht habe für mein neues Webcomic-Projekt „Spektral Lichter“.
Daneben bearbeite ich natürlich grafische Aufträge, die Miete will ja schließlich auch bezahlt werden!

Ich habe gelesen, dass du eine „Lobende Erwähnung“ für „Anders“ erhalten hast. Kannst du das noch näher beschreiben?
„Anders“ war ein Projekt mit anderen zusammen. Mario Bühling von http://www.katzenfuttergeleespritzer.de war der Initiator: Jeder hat eine Kurzgeschichte zum Thema Horror entwickelt, die durch eine Rahmenerzählung zusammengehalten wird, dadurch erhält der Leser natürlich einen Mix von ganz verschiedenen Zeichenstilen.

Worauf achtest du sofort, wenn du eine Grafik/einen Comic betrachtest?
Zuerst, klar, achte ich auf den Zeichenstil; ich kann keine Geschichte lesen, wenn ich die Zeichnungen persönlich absolut nicht mag – z.B. bin ich nicht so ein Fan von Graphitzeichnungen oder wenn alles irgendwie verschwommen wirkt. Wenn die grafische Ausarbeitung mir nicht gefällt, kann ich mich nicht auf die Geschichte konzentrieren. Dabei müssen die Zeichnungen nicht vollkommen sein: Sie müssen die Geschichte gut transportieren, mich mitnehmen. „Persepolis“ ist ein gutes Beispiel für relativ simple Zeichnungen, die die Geschichte aber gut begleiten und mir daher auch gut gefallen.
Darüber hinaus schätze ich Handkolorationen und eine vollfarbige, traditionelle Ausarbeitung. Mir ist es wichtig, dass die Zeichnungen eine gewisse Lebendigkeit ausstrahlen. Es gibt ja auch Künstler, die foto-realistisch arbeiten, fast bis zur Perfektion, das ist dann auch nicht so mein Ding. Ich lese und betrachte vor allem gerne Werke, die meinen eigenen Arbeitstechniken ähneln!

Und mit welchen Trends in der Comic-/Grafikbranche kannst du gar nichts anfangen?
Bei Mangas habe ich manchmal Schwierigkeiten, der Geschichte zu folgen, weil die Erzähltechnik so anders ist und sich die Figuren alle so ähnlich sehen. Aber ich mag auch kein Schubladendenken, von daher würde ich nie sagen, dass ich damit „gar nichts“ anfangen kann oder grundsätzlich keine Mangas lesen würde! Generell finde ich es nicht schön, wenn ein Comic nur für eine bestimmte Zielgruppe sein soll, z.B. Comics nur für Frauen, Webcomics nur für Jüngere, oder wenn Wertungen vorgenommen werden, z.B. zwischen Comics und Graphic Novels. Comics, Bildergeschichten, Mangas, Graphic Novels, wie immer man es auch nennt, sollten für alle da sein! Alle sind gleichwertig, aber nicht alle sind gleich!

Und zum Schluss: Was wünschst du dir für dein zukünftiges Schaffen?
Hm, mal überlegen, jede Menge weiterer Auszeichnungen? (lacht).
Nein, wenn ich näher nachdenke, reicht es mir, gelesen zu werden und veröffentlichen zu können. Ich möchte, wenn ich alt bin und auf mein Schaffen zurückblicke, sagen können: Ich habe ein paar Dinge veröffentlicht, die die Menschen bewegt und die sie gerne gelesen haben.
Man sollte Erfolg nicht so sehr an Lesezahlen, Klicks, Preisen etc. festmachen. Spaß an der Freude ist wichtig, Geld wird jeden Tag aufs Neue gedruckt, da bin ich wahrscheinlich ganz Künstlerin und Idealistin!

Viel Erfolg weiterhin und vielen Dank für das Gespräch!
Das Interview führte Sylvia Marquardt

Weitere Informationen im Netz:
TeMels Homepage

Leseprobe aus Wohlstand

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